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Schule ist anders.

Zuhause haben wir eine Klasse die alle obligatorischen Fächer zusammen haben, Hier hat jeder einen anderen Stundenplan.Wir haben 7 verschieden Lektionen, jeden Tag dieselben. Ganz im Gegenteil ist es zuhause, wo wir jede Woche die gleichen Fächer in der gleichen Reihenfolge haben, aber nicht jeden Tag dieselben. Englisch, Mathematik, Geschichte und Bibelstunde sind obligatorisch. Dazu kommt eine Wissenschaft, entweder Biologie, Chemie oder Physik. 2 Fächer sind wählbar, 6 Stunden pro Tag sind Pflicht, dazu kommt je nach dem noch eine Freistunde unter Aufsicht, genannt Study Hall, oder für Seniors eine Freistunde in der sie machen können was sie wollen.
Ich musste meinen Stundenplan einige Male umstellen, besonders weil ich Französisch gewählt habe. Mittlerweile habe ich zum Glück kein Französisch mehr, sondern die Study Hall.
In knapp 2 Wochen ist Homecoming an unserer Schule, und nachdem der Ticketverkauf begonnen hat, ist dass das Gesprächsthema Nummer 1 an unser…
Ich habe schon von solchen Erlebnissen gehört. Ich hätte aber nie gedacht selbst einmal dabei zu sein. In der 3. Schulwoche ging zum ersten Mal der Feueralarm ab. Niemand war sonderlich beunruhigt. Ich habe solche Feueralarme in Serien gesehen und wusste in etwa wie ich mich verhalten musste. Das war jedoch keine Vorbereitung auf was noch kommen würde.
Es begann als normaler Schultag, nichts wies darauf hin. Ich war da noch in meiner Französischklasse und wir hatten gerade einen Test abgegeben, als der 'Dean of Students' (Verantwortlicher für alle Schüler) tränenüberströmt in unser Zimmer gestürmt kam, den Türstopper hinein warf, die Lichter abstellte und uns befahl die Fensterblenden zu schliessen und ja nicht die Türe zu öffnen, egal was. Die Türen in den meisten amerikanischen Schulen sind mit speziellen Schlössern ausgestattet, sodass die Türen nicht geöffnet werden können wenn sie zu sind und kein Stopper drin ist.
Wir warteten in der Dunkelheit, unwissend was passiert w…
Seit meiner Ankunft sind schon bald 2 Monate vergangen. Es fühlt sich  jedoch viel länger an, denn ich habe schon viel erlebt.
Man gewöhnt sich schnell an das neue Schulsystem und auch an die Sprache. Mein Vorteil gegenüber den asiatischen Austauschschüler ist, dass ich kaum jemanden hier kenne, mit dem ich in meiner Muttersprache reden könnte. Das macht mir das Englisch lernen leichter.
Uns wurde gesagt, dass die amerikanischen Schulen viel leichter als die zuhause seien, aber so ganz stimmt das nicht. Zumindest nicht an meiner Schule. Und dafür bin ich dankbar. Ich habe das Gefühl die Stunden sind etwas leichter, aber ich werde trotzdem gefordert. Die einzige wirkliche Schwachstelle ist das Sprachprogramm dieser Schule. Da meine Abschlussprüfungen möglicherweise in Französisch sind, wollte ich an eine Schule die Französisch anbietet.
Hier gibt es 4 Französisch Stufen. Von French I bis French III, dann noch AP French, was die höchste Stufe ist. Ich wurde in French II eingeteilt, und…
Birthday Girl :)

Wir hatten bereits 3 Auftritte mit dem Dance Team, und es fühlt sich jedes Mal etwas normaler an. Ich habe auch das Gefühl, das jeder Auftritt uns etwas mehr zusammengeschweisst hat. Dadurch dass das Dance Team stufendurchmischt ist, sehen wir uns zwar in den Gängen, aber haben nicht besonders viel Kontakt in der Schule.
Ich hätte nie gedacht, wie schnell man Freundschaften schliessen kann. Mein Geburtstag war vor 2 Wochen, was anfangs Schuljahr ist wo sich die Freundschaften erst noch bilden müssen. Mir war es recht so, ich wollte keine Aufmerksamkeit an diesem Tag. Trotzdem wurde ich überrascht. Meine Freunde haben angedroht, etwas geplant zu haben, aber ich habe ihnen wiederholt erklärt ich möchte nicht speziell behandelt werden, nur weil ich Geburtstag habe.
Es war 'Causal for Cost' day an meinem Geburtstag, für 2 Dollar Spende an die Hurricane Opfer von Texas durfte man in Jeans und T-Shirt statt der Schuluniform zur Schule kommen, was wir alle auch gema…
Hallo zusammen

Dies ist ein kleiner Blog für meine Gedanken und Erlebnisse während meinem Austauschjahr in Amerika

Es war alles so unwirklich, als ich an diesem morgen aufstand, meine Koffer ins Auto lud und mit meiner Familie und einem wirklich guten Freund zum Flughafen fuhr. Nach einem langen, sehr emotionalen Abschied war ich unterwegs. Zum ersten Mal alleine. Zum Glück nicht völlig alleine, denn am Flughafen traf ich überraschenderweise jemanden, den ich zuvor an einem Vorbereitungstreffen kennengelernt hatte. Dank ihm war ich nicht vollständig auf mich gestellt und hatte jemanden, den ich kannte, mit dem ich mich unterhalten konnte und der mir netterweise mit den Formalitäten half. In Chicago angekommen, half ich ihm mit seinen Koffern und wurde gleich darauf von meiner Gastfamilie überrascht. Ich hörte meinen Gastvater meinen Namen rufen, und wurde gleich darauf freudig von meiner Gastschwester begrüsst. Meine Gastmutter kam gleich darauf mit einem grossen Strauss Rosen auf mic…